Technologie
Wir erklären die Grundsätze, nach denen VERLON gebaut ist, und die Entscheidungen, die dahinterstehen. Die Feinheiten der Erkennung behalten wir für uns; sie sind der Teil, an dem wir gemessen werden.
Die meisten Anbieter regeln, wo Ihre Daten liegen. Wir setzen davor an: Was gar nicht erst hinausgeht, muss auch nicht geschützt werden. Das ist eine technische Massnahme, kein Vertragsversprechen — und sie wirkt auch dann, wenn ein Vertrag einmal nicht hält.
Ein einzelnes Verfahren übersieht immer etwas. Bei uns greifen feste Regeln mit Prüfziffern, Ihre eigenen Stammdaten und ein Sprachmodell ineinander — jede Stufe fängt auf, was die andere lässt.
Das Modell, das entscheidet, was schützenswert ist, läuft in Ihrer Umgebung. Erst danach geht eine Anfrage nach draussen — und dann ohne die geschützten Angaben.
Ein übersehener Name ist ein Datenschutzvorfall, ein zu viel ersetzter Begriff nur ein Qualitätsverlust. Die Schwellen sind entsprechend gesetzt, und unsichere Treffer werden Ihnen zur Entscheidung vorgelegt statt stillschweigend durchgelassen.
Erkennungsqualität lässt sich behaupten oder prüfen. Wir prüfen.
Jede Änderung an der Erkennung läuft gegen einen festen Prüfbestand. Massgeblich ist, wie viel von dem, was gefunden werden muss, tatsächlich gefunden wird — getrennt nach Personen, Firmen, Kontaktdaten und Bankverbindungen. Verbesserungen, die sich nicht messen lassen, gelten bei uns nicht als Verbesserungen.
Aus der Praxis: Ein naheliegender Weg, ein Erkennungsmodell kleiner zu machen, führte in unseren Messungen dazu, dass es überhaupt nichts mehr fand — ohne eine einzige Fehlermeldung. Genau deshalb messen wir, statt uns auf Plausibilität zu verlassen.
VERLON läuft auf eigener Infrastruktur, getrennt von allem anderen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Betrieb überhaupt sauber prüfen lässt.
Die Verbindung zwischen Platzhalter und Originalwert ist die einzige Stelle mit sensiblem Inhalt — verschlüsselt gespeichert und mit einer Frist versehen, nach deren Ablauf sie gelöscht wird.
Einträge sind miteinander verkettet. Nachträgliche Änderungen fallen auf, statt unbemerkt zu bleiben.
Auch ein Administrator sieht Anzahl, Art und Zeitpunkt der Ersetzungen — nie den Wert. Sonst wäre die Verwaltung die grösste Lücke im eigenen Produkt.
Zwei Dinge, die wir angekündigt haben und an denen wir gerade sitzen.
Erkennung im Gerät. Solange die Erkennung auf einem Server läuft, liegt der Klartext im Moment der Verarbeitung dort. Erst wenn sie vollständig im Gerät des Anwenders läuft, ist die Aussage „wir können Ihre Daten selbst nicht sehen" wörtlich wahr. Daran arbeiten wir; bis dahin sagen wir es nicht.
Geführte Abläufe. Über den einzelnen Chat hinaus: wiederkehrende Vorgänge wie eine Kundenanfrage vom Eingang bis zum Angebot, mit festgelegten Schritten, Vorlagen und einer Freigabe durch einen Menschen an der richtigen Stelle.
Wenn Sie eine IT-Abteilung haben, die genauer hinsehen will: Wir beantworten technische Rückfragen gern im direkten Gespräch, auch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.