Modul 02

Fragen Sie, ohne etwas preiszugeben.

Ihre Mitarbeiter nutzen KI längst — oft mit Texten, die sie so nicht aus dem Haus geben dürften. VERLON SWISS PRIVACY legt sich dazwischen: Namen, Kunden, Preise, Kontaktdaten und Bankverbindungen werden vor dem Senden durch Platzhalter ersetzt und in der Antwort wieder eingesetzt. Der Anwender merkt davon fast nichts.

Was passiert, wenn jemand etwas eintippt

Erkennen

Schon beim Tippen wird geprüft, was schützenswert ist. Mehrere Stufen greifen ineinander — feste Regeln, Ihre eigenen Stammdaten und ein Sprachmodell, das auch Namen ohne Anrede erkennt.

Ersetzen

Jede Fundstelle bekommt einen Platzhalter. Derselbe Kunde erhält im ganzen Gespräch denselben Platzhalter, damit die KI dem Zusammenhang folgen kann.

Prüfen

Vor dem Senden sehen Sie beide Fassungen nebeneinander: Ihr Original und genau das, was hinausgeht. Fehlt etwas, markieren Sie es und es wird ebenfalls ersetzt.

Zurückübersetzen

Die Antwort kommt mit Platzhaltern zurück und wird bei Ihnen wieder in Klartext gebracht. Sie lesen einen fertigen Text, kein Rätsel.

Was das praktisch heisst

Ihre Begriffe zählen mit

Ein allgemeines Modell kennt Ihre Kunden nicht. Sie hinterlegen Kundennamen, Projektnummern, Maschinenbezeichnungen oder Aktenzeichen einmal — danach werden sie zuverlässig erkannt, auch wenn sie wie ein gewöhnliches Wort aussehen.

Regeln je Abteilung

Was ersetzt, was gesperrt und was bewusst durchgelassen wird, entscheiden Sie — für die Buchhaltung anders als für den Vertrieb. Beträge etwa dürfen durchgehen, wenn die KI damit rechnen soll.

Antwort in der Sprache der Anfrage

Eine englische Kundenanfrage wird auf Englisch beantwortet, eine deutsche auf Deutsch — unabhängig davon, in welcher Sprache Ihre Leute die Oberfläche bedienen.

Dokumente statt nur Chat

Angebote, Verträge, Tabellen und Mails lassen sich anhängen. Sie werden genauso geprüft wie ein getippter Satz, bevor irgendetwas den Betrieb verlässt.

Protokoll, das trägt

Jede Ersetzung wird festgehalten, fortlaufend verkettet und damit nachträglich nicht unbemerkt änderbar. Für eine Prüfung ist das der Unterschied zwischen Behauptung und Nachweis.

Kosten im Blick

Je Anfrage sehen Sie, welches Modell gefragt wurde und was es gekostet hat. Grenzen je Mitarbeiter verhindern Überraschungen am Monatsende.

Drei Wege, es zu betreiben

Modell A

Bei Ihnen im Haus

Die vollständige Anlage läuft auf Ihrer eigenen Hardware. Nichts von uns steht dazwischen. Für Häuser mit Berufsgeheimnis oft der einzig gangbare Weg.

Modell B

Eigener Server, von uns betrieben

Eine Maschine allein für Sie, eingerichtet und gepflegt von uns. Getrennt von allen anderen Kunden — kein geteilter Betrieb.

Modell C

In unserer Umgebung

Der schnellste Einstieg, ohne eigene Technik. Mandantengetrennt, mit denselben Schutzregeln wie in den anderen Modellen.

Was wir ausdrücklich nicht behaupten

Wir halten uns bei diesem Thema an genaue Worte, weil ungenaue teuer werden können.

Pseudonymisierung ist eine Schutzmassnahme nach Art. 32 DSGVO und Art. 8 des Schweizer Datenschutzgesetzes. Sie ist keine Anonymisierung: Der Personenbezug fällt nicht weg, weil die Zuordnung bei Ihnen weiter existiert — genau das macht die Rückübersetzung der Antwort erst möglich.

Richtig ist deshalb: sensible Originaldaten verlassen Ihre Umgebung nicht, und der KI-Anbieter erhält nur eine pseudonymisierte Fassung. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, verspricht zu viel.

Ebenso wenig ist eine Software „datenschutzkonform". Konform ist immer eine Verarbeitung, nie ein Werkzeug. Wir liefern die Massnahme und die Nachweise dazu — die Verantwortung für die Verarbeitung bleibt bei Ihnen, und wir sagen Ihnen, was Sie dafür brauchen.

Sehen Sie es an einem eigenen Fall

Bringen Sie einen Text mit, den Sie so nie an eine KI geben würden. Wir zeigen Ihnen in der Vorführung, was davon hinausginge — und was nicht.